Angststörungen
* Meine Angststörung ist wie „Kontrolle verlieren bei vollem Bewusstsein“ und nichts ist mehr, wie es vorher war.
Angst ist eine gesunde, notwendige Reaktion auf Gefahr.
Gerät unser Empfinden jedoch außer Kontrolle, bleibt das System auf Alarmbereitschaft, obwohl der Verstand weiß, dass keine Gefahr droht. So wird aus der normalen Angst, eine Angst ohne Sinn.
Wie entstehen Angststörungen?
Angst führt zu vielen körperlichen Reaktionen, die häufig sehr belastend für Betroffene sind und ein Gefühl von Hilflosigkeit verstärken, da wir dies nicht willentlich beeinflussen können.
Wir sind unseren eigenen körperlichen Phänomen ausgeliefert.
Diese evolutionär überlebenswichtigen Mechanismen hindern uns nun daran, unseren Alltag meistern zu können. Autofahrten, Einkäufe, soziale Interaktionen, Telefonate,- alles kann plötzlich zur großen Aufgabe werden. Es entwickelt sich ein Vermeidungsverhalten, das unseren Bewegungsradius, unser Leben immer mehr einschränkt.
Allein auf der Verstandesebene ist es schwierig, sich daraus zu lösen. Und doch ist der erste Schritt Verständnis.
Wie entsteht Angst, warum läuft da etwas schief in mir? Was kann ich tun?
Wie entstehen Angststörungen?
Angst führt zu vielen körperlichen Reaktionen, die häufig sehr belastend für Betroffene sind und ein Gefühl von Hilflosigkeit verstärken, da wir dies nicht willentlich beeinflussen können.
Wir sind unseren eigenen körperlichen Phänomen ausgeliefert.
Diese evolutionär überlebenswichtigen Mechanismen hindern uns nun daran, unseren Alltag meistern zu können. Autofahrten, Einkäufe, soziale Interaktionen, Telefonate,- alles kann plötzlich zur großen Aufgabe werden. Es entwickelt sich ein Vermeidungsverhalten, das unseren Bewegungsradius, unser Leben immer mehr einschränkt.
Allein auf der Verstandesebene ist es schwierig, sich daraus zu lösen. Und doch ist der erste Schritt Verständnis.
Wie entsteht Angst, warum läuft da etwas schief in mir? Was kann ich tun?
* Überleben statt leben.
Ich funktioniere irgendwie weiter. Mein Körper erledigt seine Alltagsaufgaben, ohne, dass ich drin stecke.
Ich habe Angst davor, dass es immer so bleibt, dass ich nicht zurück komme. Zu mir, zu meinen Kindern, zu meinem Mann. Ich habe Angst zu sterben, mein Körper schmerzt, fühlt sich gehetzt an, mein Kopf lässt mir nicht eine Sekunde Ruhe. Sogar nachts wache ich mit Panik auf.
Ich bin so erschöpft und halte irgendwie durch, ohne zu wissen, wann oder ob es wirklich besser wird. Ich bin so traurig, so allein, so weit weg von allem. Ich bin nicht ängstlich. Ich bin Angst.
Es gibt eine Reihe verschiedener Angsterkrankungen.
Oft sind hier aber auch Übergänge fließend und die Angst weitet sich durch Vermeidung und „Nicht-Behandlung“ aus. Die Angst vor der Angst wird zu einem ständigen Begleiter.
Auch Mischformen aus Angst und Depressionen und/oder Zwangsstörungen (Zwangsgedanken und -handlungen) sind häufig, Ängste nach schweren Belastungen (PTBS) ebenso.
Ein Teufelskreis entsteht: Stresshormone werden ausgeschüttet, der Blutdruck steigt, Atem- und Herzfrequenz beschleunigen, der Körper steht ständig in einer Hab-Acht Stellung, bereit zur Selbstverteidigung. So reagieren wir bei geringer Frustration schon über, werden schneller wütend oder schalten ab oder geraten in Panik.
Reize im Alltag triggern uns unverhältnismäßig stark. Diese permanente Anspannung ist sehr anstrengend für den Körper. Wir sind oft müde, erschöpft und gleichzeitig können wir uns nicht ausruhen oder haben Schlafstörungen.
Unsere gesamte Aufmerksamkeit gilt unseren Angstsymptomen, was diese wiederum verstärkt. Die Erwartungsangst lässt uns harmlose Symptome fehlinterpretieren.
Angst und Panik verursachen unzählige körperliche Symptome der Übererregung.
Zeichen einer Panikattacke können beispielsweise sein:
- Atemnot
- Herzrasen
- Engegefühl im Hals, in der Brust
- Schluckbeschwerden
- Schwindel
- Zittern
- Benommenheit
- Übelkeit
- Unwirklichkeitsgefühle
- Kribbeln in den Fingern, am Mund
- Taubheitsgefühl
- Trockener Mund
- Druck auf den Ohren bis Hörsturz
- Nasse Hände, Schwitzen
- Angst vor einem Herzinfarkt
- Angst, die Kontrolle zu verlieren
- Angst, verrückt zu werden
- Angst zu sterben
Ängste gehören zu den häufigsten psychischen Erkrankungen unserer Zeit und obwohl sie gut zu behandeln sind, werden sie oft nicht oder erst sehr spät erkannt. Und die Gefahr besteht, dass sie chronisch werden.
Je früher die Störung therapiert wird, desto günstiger ist ihr Verlauf.
Ich würde mich freuen, dich auf deinem Weg unterstützen zu dürfen.
Mutig sind ja nicht diejenigen, die etwas ohne Angst tun, sondern mutig sind die, die mit dem Gefühl der Angst sind und sich trotzdem dem Leben stellen.
Ist durch deine Symptomatik ein Aufsuchen meiner Praxisräume nicht möglich, kontaktiere mich beim Wunsch einer Therapie bitte trotzdem und wir finden einen Weg zueinander.
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