Bindungsverhalten und Trauma

Trauma hat Auswirkungen auf Beziehungsdynamiken.

Die Erfahrungen, die wir in unserer Kindheit gemacht haben, sind die Basis unserer weiteren Entwicklung. Trauma ist Verlust von Verbindung und führt in vielen Fällen zu einem unsicheren Bindungssystem.

Die unsicheren Bindungsmuster, die wir entwickeln, sind vielfältig und oft wiederholen sich Bindungsverletzungen in erwachsenen Beziehungen, so, wie wir sie als Kind erlebt haben.

Bindungsverhalten und Trauma

Wodurch entwickeln sich Bindungsverhalten und Trauma? Wie kann ich dem entfliehen?

Der Wunsch, jemand anderes müsste sich doch kümmern, jemand anderes müsste wissen, was wir brauchen, uns retten, resultiert aus einem natürlichen Bedürfnis, das unerfüllt geblieben ist, in einer Zeit, in der wir noch nicht selbst in der Lage waren, für uns selbst zu sorgen.

Raus geschickt in eine scheinbar unbegrenzte Welt, in der wir „Ja“ oder „Nein“ sagen können, für uns Entscheidungen fällen dürfen, wirkt überfordernd, da wir kein Bewusstsein für uns selbst haben.

Selbstbewusstsein, Selbstwertgefühl, Selbstregulation ist dann zu viel verlangt.

Oft geht dies mit einer Verlustangst einher. Wir suchen ständig nach Bestätigung, sind anhänglich und unser Bedürfnis nach Sicherheit ist kaum zu stillen.

Wodurch entwickeln sich Bindungsverhalten und Trauma? Wie kann ich dem entfliehen?

Der Wunsch, jemand anderes müsste sich doch kümmern, jemand anderes müsste wissen, was wir brauchen, uns retten, resultiert aus einem natürlichen Bedürfnis, das unerfüllt geblieben ist, in einer Zeit, in der wir noch nicht selbst in der Lage waren, für uns selbst zu sorgen.

Raus geschickt in eine scheinbar unbegrenzte Welt, in der wir „Ja“ oder „Nein“ sagen können, für uns Entscheidungen fällen dürfen, wirkt überfordernd, da wir kein Bewusstsein für uns selbst haben.

Selbstbewusstsein, Selbstwertgefühl, Selbstregulation ist dann zu viel verlangt.

Oft geht dies mit einer Verlustangst einher. Wir suchen ständig nach Bestätigung, sind anhänglich und unser Bedürfnis nach Sicherheit ist kaum zu stillen.

Auch kann es sein, dass du glaubst, es nur alleine schaffen zu können, dich nicht auf andere einlassen und verlassen kannst.

Die Angst vor zu tiefen Emotionen, zu viel Nähe und Verbindlichkeiten, die Angst vor Konflikten in der Partnerschaft oder Ablehnung lässt keine langfristigen Beziehungen zu und das Verlangen nach Unabhängigkeit kann dauerhaft zu Einsamkeit führen.

Beschrieben sind hier zwei Bindungstypen, die beide unsicher gebunden sind, in Beziehungen aber gegensätzlich reagieren.
So kann es kommen, dass ein Partner mit ängstlichem Bindungsstil Erwartungen und Bedürfnisse an sein Gegenüber richtet, die dieser nicht erfüllen kann.
Lösen diese Ansprüche nun bei einem Partner mit vermeidendem Bindungsstil sehr viel Druck aus, kann es zu ungesunden Machtverhältnissen oder auch zu einer Trennung kommen. 

Als Kind hat dein Verhalten Sinn gemacht. Unser Körper und unsere Psyche sind in der Lage mit vielfältigen Strategien zu regieren und die verschiedenen Bindungsstile haben uns geholfen, den Kontakt zu unseren Bindungspersonen aufrechtzuerhalten.

In erwachsenen partnerschaftlichen Beziehungen können unsere Verhaltensweisen jedoch genau das verhindern, was wir uns tief wünschen. Ein „sich fallen lassen“ ist dauerhaft unmöglich.

Wenn wir begreifen, warum dies so passiert, können wir jedoch neue Verhaltensweisen erlernen und positive Beziehungserfahrungen machen.

  • Wünscht du dir eine enge emotionale zwischenmenschliche Beziehung, weißt aber nicht, wie du deine Beziehungsdynamik unterbrechen kannst?
  • Möchtest du mehr über deine Bindungsmuster erfahren?
  • Beschäftigten dich Themen wie Kontrolle und Eifersucht, hast du das Gefühl, dich anpassen zu müssen oder Leistungen zu erbringen, um geliebt zu werden?
  • Wieviel emotionale Nähe und Distanz fühlt sich für dich richtig und gut an, an welcher Stelle kommt die Unsicherheit und du verfällst in alte Strategien zurück?

Es ist möglich, sicher gebundene Bindung zu erlernen. Es können problematische Muster bewusst werden oder Parallelen zu früheren Bindungsverletzungen erkannt werden, um sie dann Schritt für Schritt zu verändern.

Eine Therapie kann dich dabei unterstützend begleiten.

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