Was ist Trauma? Und bin ich traumatisiert?
Trauma kann beschrieben werden als ein Ereignis, in dem wir keine Handlungs- und Entscheidungsmöglichkeit haben. Wir sind ausgeliefert, hilflos. Selbst Kampf oder Flucht sind unmöglich. Wir haben keine Kontrolle.
Integrieren wir diese Erfahrung nicht, spaltet unser Organismus diesen Schrecken ab, das Erlebte wird verdrängt, bleibt jedoch bestehen.
Was ist Trauma?
In Triggersituationen kommen so immer wieder Emotionen, Gedanken, Schmerzen an die Oberfläche, sogenannte Flashbacks. Wir fühlen uns erneut fremdgesteuert.
Trigger sind Situationen, Dinge, Berührungen, Worte usw. die eine unverhältnismäßige Reaktion in uns auslösen. Dabei reagiert der Körper automatisch und blitzschnell.
Diese Emotionen können mit kindlichem Schmerz, Wut, Angst oder Traurigkeit vergleichbar sein und hinterher verstehen wir uns selbst nicht mehr.
Wir sind herausgerissen aus dem Hier und Jetzt und oft mit Erfahrungen aus der Vergangenheit konfrontiert, mal bewusst, mal unbewusst. Impulskontrolle fällt dann schwer.
Das zeigt deutlich, dass Trauma nicht an einen Zeitpunkt gebunden ist, der in der Vergangenheit liegt, sondern sich tief in unsere Identität, unser Handeln, unsere Überzeugungen vom Leben einnistet.
Was ist Trauma?
In Triggersituationen kommen so immer wieder Emotionen, Gedanken, Schmerzen an die Oberfläche, sogenannte Flashbacks. Wir fühlen uns erneut fremdgesteuert.
Trigger sind Situationen, Dinge, Berührungen, Worte usw. die eine unverhältnismäßige Reaktion in uns auslösen. Dabei reagiert der Körper automatisch und blitzschnell.
Diese Emotionen können mit kindlichem Schmerz, Wut, Angst oder Traurigkeit vergleichbar sein und hinterher verstehen wir uns selbst nicht mehr.
Wir sind herausgerissen aus dem Hier und Jetzt und oft mit Erfahrungen aus der Vergangenheit konfrontiert, mal bewusst, mal unbewusst. Impulskontrolle fällt dann schwer.
Das zeigt deutlich, dass Trauma nicht an einen Zeitpunkt gebunden ist, der in der Vergangenheit liegt, sondern sich tief in unsere Identität, unser Handeln, unsere Überzeugungen vom Leben einnistet.
Man unterscheidet grob zwei Arten von (psychischen) Traumatisierungen:
- Einmalige traumatische Erlebnisse (Mono- oder Schocktrauma) hervorgerufen durch beispielsweise
- den Verlust eines nahestehenden Menschen
- einen schweren Unfall
- eine schwere Krankheitsdiagnose
- einen belastenden Klinikaufenthalt
- traumatische Geburtserfahrungen
- einen Überfall
- eine Vergewaltigung
- das Bezeugen von Gewalt
- Lang anhaltende und wiederholte traumatische Erfahrung (Komplextrauma) zu den Entwicklungstrauma und Bindungstrauma gehören.
Der Körper vergisst nicht, was ihm passiert ist. Er strebt nach Heilung und macht auf seine Verletzungen auf vielfältige Weise aufmerksam.
Beispiele für die Vielfalt an Symptomen findest unter Traumatherapie.
Halten wir dies nicht aus, ignorieren oder deckeln wir diese, kann vorübergehend Stress reduziert werden.
Oftmals entwickelt sich ein Suchtverhalten in Form von zum Beispiel
-
-
- übermäßiger Arbeit
- hoher Leistungsorientierung
- exzessivem Sport
- selbstschädigendes Verhalten
- übermäßigem Konsum von Alkohol und anderen psychotropen Substanzen
- unkontrolliertem Medienkonsum
- ungesundem Essverhalten
- Perfektionismus
- Kontrollsucht
-
Auch das Stürzen in toxische Beziehungen oder das Entwickeln von Zwängen kann dieser Motivation zugrunde liegen.
Diese sogenannten Kompensationstrategien sind Verhaltensweisen, die dazu benutzt werden, etwas anderes nicht zu spüren oder um das Gefühl von Sicherheit herzustellen.
Kurzfristig haben wir den Eindruck, es würde sogar helfen, doch oftmals kommen Symptome verstärkt zurück oder ändern ihre Form, sodass manchmal ein Leiden nach dem anderen auftaucht. Hierzu zählen auch psychosomatische Krankheiten, körperliche Leiden ohne ausreichenden medizinischen Befund.
Es ist nicht leicht, sich daraus zu lösen, aber es wird leichter.
Datenschutz
Impressum